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Geschichte des Girokontos

Früher wurden die Löhne und Gehälter der Menschen in den so genannten Lohntüten ausgezahlt, das war also Bargeld. Auch Mieten und andere Kosten wurden mit Bargeld beglichen. 1906 wurde das erste mal von einer Schweizer Bank die Zahlung per Postscheckdienst, was eigentlich nichts anderes als ein Girokonto ist, angeboten. Trotzdem hat sich die Lohntüte bis zu den 50er Jahren durchgesetzt. Allerdings wird heute der größtre Teil der Zahlungen über das Girokonto beglichen.

 Weil Girokonten dadurch eine hohe Bedeutung erhalten haben, besteht seit 1995 eine Empfehlung, wonach alle Banken und Sparkassen jedem Bürger der den Wunsch äußert ein Girokonto zu eröffnen.

Allgemeines

Der Besitzer von einem Girokonto darf das Konto bei der Bank oder Sparkasse jederzeit kündigen ohne dass die Bank dafür eine Gebühr erhebt. Allerdings darf auch die Sparkasse oder die Bank jederzeit ebenfalls ohne eine vorgeschriebene Kündigungsfrist das Girokonto eines Kunden auflösen.

Man spricht vom Überziehen eines Kontos, wenn das Guthaben auf dem Konto nicht ausreicht um zum Beispiel die letzte ausgeführte Überweisung durchzuführen. Dies kann nur geschehen wenn die Bank es zulässt, also einen Kredit gewährt. Dies wird bei Abschluss des Kontos vertraglich vereinbart.

Der Kontoinhaber kann voll über das Geld auf dem Konto verfügen, zum Beispiel mit Barabhebungen, Bareinzahlungen, Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträgen. Dies alles kann man schriftlich, über das Telefon, Online-Banking oder Selbstbedienungs- Terminals tun.

Die Bank stellt dem Kunden Kontoauszüge zur Verfügung die der Kunde über einen Kontoauszugsdrucker erhält. Die Kontoauszüge zeigen sämtliche Bewegungen auf dem Konto, zum Beispiel wann der Kunde an wen und wie viel überwiesen hat.

Im Gegensatz zu einem Sparbuch wird das Guthaben auf dem Girokonto gar nicht, oder nur wenig verzinst, allerdings sind die Zinsen für die Sparkasse hoch, das heißt das wenn der Kunde sein Girokonto überzieht hohe Steuern an die Bank zurück zahlen muss.

Meistens wird eine Kontoführungsgebühr als Pauschale oder je Buchungskosten berechnet. Es gibt aber auch viele Banken die das Konto kostenlos anbieten. Ein Girokonto kann man auch durch einen Vergleich bzw. Girokontovergleich im Internet finden. Für Studenten, Schüler und Auszubildende ist das Girokonto in den meisten Fällen kostenlos. Noch mehr Finanzinfos und Versicherungen finden Sie auf Geld-wissen.com. Tipps und Finanztipps finden Sie auf Finanzen-99.de sowie auch Girokonto-News. Girokonto mit Zinsen. Informationen zur über die kostenlose Kreditkarte. Ein günstiger Kredit ist durch einen Kreditvergleich im Internet sicherlich zu finden.

 

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