Man hört immer wieder das die Wirtschaft boomt. Als Endverbraucher merkt man aber nur das Gegenteil. Man kann sich für sein Geld immer weniger leisten. Seit ca. 3 Jahren sinkt das Nettoeinkommen ständig weiter.
Die Teuerungsrate steigt wesentlich schneller als die Einkommen. Der Effekt der dadurch entsteht ist natürlich fatal und muss langsam unterbunden werden. Die Angaben beruhen dem Bericht zufolge auf Zahlen aus dem Finanzministerium. Die Politik sagt aber ausdrücklich das der Wirtschaftsaufschwung auch zu den Endverbrauchern durchkommt. Warum merkt man selbst nur nichts davon? In 2004 konnte sich eine Familie aus den eigenen Finanzen, mit 2 Kinder pro Jahr noch 0,4 % mehr leisten, so nahm ihre Kaufkraft in den beiden Folgejahren um jeweils 1,1 Prozent und 2007 sogar um 1,3 Prozent ab.
Enorm gestiegen sind laut Statistiken die Preise für Gas, Wasser, Strom und auch Lebensmitteln.
Jahrelang sorgte die englische Limited für Unruhe und machte der deutschen GmbH ordentlich Konkurrenz. Mit der neuen Reform soll vor allem das bisher hohe Stammkapital gesenkt werden und auch die Gründung soll schneller gehen. Aktuell gibt es rund 1 Million GmbHs in Deutschland. Zu Zeit benötigt man für die Gründung noch 25000 EUR Stammkapital. Das Eintragungs- und Gründungsverfahren ist recht langwierig und ebenfalls teuer. Die Limited bietet deshalb Konkurrenz weil Sie scheinbar einfacher und unkomplizierter zu gründen ist und man nur rund 1,50 EUR Stammkapital braucht.
Das Mindestkapital soll auf 10000 EUR gesenkt werden. Es ist auch geplant in bestimmten Fällen auf die Notarielle Beurkundung zu verzichten.
Die diversen vorhandenen Zuverdienstgrenzen haben in der Vergangenheit oft für Verwirrung gesorgt. Zum 01.01.2008 wurde die Grenze von 355 EUR auf 400 EUR monatlich angehoben. Dies gilt für Frührentner unter 65 Jahren. Die Grenze für Zuverdienste wurde somit an die Minijobs in Deutschland angeglichen. Diese Mitteilung gab die Deutsche Rentenversicherung in Hessen raus. Ab dem 65. Lebensjahr gibt es dann keine Grenze mehr. Die Höhe der Rente wird dann durch das erzielte Zusatzeinkommen nicht mehr beeinflusst.
Die Abgeltungssteuer soll ab dem 01.01.2009 eingeführt werden. Es ist eine Steuer, bei der in Deutschland erstmalig Zinsen, Dividenden und Kursgewinne besteuert werden. Der voraussichtliche Steuersatz liegt bei 25 % und wenn es abzuführen ist Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.
Die entsprechenden Beträge werden dabei direkt von den Depotführenden Banken abgeführt. Mit der Einführung entfällt dann auch das seit 2001 geltende Halbeinkünfteverfahren. Nach diesem Verfahren sind nur 50 % aller aus Kapitalanlagen erzielten Gewinne steuerlich zu berücksichtigen und auch nur dann wenn zwischen An- und Verkauf weniger als 12 Monate liegen.
Betroffen sind davon: Zinseinnahmen, Dividenden, Kursgewinne und Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften.