Monatsarchiv für März 2008

Was darf ein Hartz 4 Empfänger besitzen?

Montag, den 24. März 2008

Mit Hartz 4 wird in der Umgangssprache das Arbeitslosengeld II bezeichnet. Dies ist der Ersatz für die frühere Sozialhilfe die Bedürftige heute bekommen. Um einen Anspruch auf diese Leistung zu haben, dürfen im privaten Vermögen aber nur bestimmte Vermögenswerte vorhanden sein. Sollten die Werte überschritten sein muss man erst das private Vermögen aufbrauchen um Anspruch auf Hartz IV zu haben.
Ein Betrag von 200 EUR je Lebensalter bliebt Anrechnungsfrei.
Als Minimum dürfen 4100 EUR auf dem Sparbuch sein und maximal 13000 EUR.
Des Weiteren gibt es den Anschaffungsfreibetrag in Höhe von 750 EUR pro Person je Bedarfsgemeinschaft.
Anrechnungsfrei bleiben auch Wohneigentum sofern die Größe entsprechend ist und Haushaltsutensilien.
Auch dürfen Hartz IV Empfänger ein Auto haben. Dieses darf allerdings, nach neuester Rechtssprechung, keinen höheren Wert als 7500 Euro haben. Wenn es zum Beispiel 20000 EUR Wert ist werden die 12500 EUR als Differenz angerechnet.
Ausserdem dürfen 200 EUR pro Lebensalter in private Altersvorsorge investiert werden. Allerdings muss ein Nachweis vorhanden sein das die Leistung wirklich erst im Rentenalter erfolgen wird. Die Riester Rente zum Beispiel ist Hartz 4 geschützt. Ein Leasingauto aus dem Autoleasing hingegen wohl nicht, bzw. mit Hartz 4 nicht mehr finanzierbar. Ein CD-Player ist sicherlich ein Objekt bei dem es auf den Wert ankommt.

Lebensversicherung nicht immer Pfändungssicher

Montag, den 24. März 2008

Eine Lebensversicherung ist nicht immer und automatische sicher vor Pfändungen. Sie muss bestimmte Vorraussetzungen erfüllen um im Fall der Fälle unberührt zu bleiben. Ungeschützt sind die Lebensversicherungen die eine Kapitalzahlung vorsehen und auch eine Rentenversicherung die die Wahl zwischen Kapitalzahlung und Rentenzahlung offen lässt.

Wenn die Versicherung jedoch vorsieht, das die Zahlungen bzw. Versicherungsleistung erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres und in regelmäßigen Abständen bis zum Lebensende ausgeführt werden, ist diese auch Pfändungssicher. Bereits bestehende Versicherungen können nachträglich so geändert werden, das Sie in die Regelung fallen und somit auch Pfändungssicher werden. Alles muss selbstverständlich schriftlich mit der Versicherung festgehalten werden.

Tipps: Ronold Denk ist Geschäftsführer der Procenta GmbH. Ronold Denk ist mit einem Expertenwissen in Sachen Versicherungen ein guter Ansprechpartner. Ronold Denk steht in der Procenta GmbH mit Rat und Tat zur Verfügung.

M&G Global Basics

Mittwoch, den 19. März 2008

Es ist ein weltweit anlegender Aktienfonds. Überwiegend wird in Unternehmen der Grundindustrie investiert. Ausserdem in Unternehmen die Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Das Interesse des Fondsmanagers gilt besonders den großen, liquiden Werten und solchen, denen er Wachstum unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld zutraut. Der größte Bestandteil sind Rohstoffe mit 38,7 % am 19.03.2008.

Daten vom 19.03.2008:
Fondsvolumen: 3,618 Mrd. Euro
Währung: Euro
ISIN: GB0030932676
WKN: 797735
Auflagedatum: 01.07.98
Art: Thesaurierend
Ursprungsland: Großbritannien

3 größte Länder:
33,5% Vereinigte Staaten von Amerika
16,5% Australien
14,6% Großbritannien

Morningstar Rating: 5

Partne: Tagesgeld Vergleich im Internet. Finanzportal Fugee.de.

Die Reform der Pflegeversicherung ist verabschiedet

Montag, den 17. März 2008

Die Pflegereform ist nun endlich verabschiedet worden. Union und SPD stimmten beide dem neu entworfenen Gesetz der Pflegeversicherung zu. Von der Opposition wurde es abgelehnt mit der Begründung, das die Langfristige Finanzierung der Versicherung nicht gewährleistet werden kann.

Ab dem 01.07.2008 soll die neue Reform in Kraft treten. Der Beitrag der Versicherung steigt um 0,25 % an. Eltern zahlen ab dann 1,95 % und Kinderlose 2,2 %. Die Pflegestützpunkte sorgten für ordentliche Debatten. In der aktuellen Vereinbarung sollen die Länder selbst wählen können, ob sie die so genannten Pflege Stützpunkte einrichten.

Der Bundesrat wird sich im April zusätzlich mit der Reform beschäftigen, muss dieser für die Durchsetzung aber nicht zustimmen.

Menschen können sich immer weniger Leisten

Freitag, den 14. März 2008

Man hört immer wieder das die Wirtschaft boomt. Als Endverbraucher merkt man aber nur das Gegenteil. Man kann sich für sein Geld immer weniger leisten. Seit ca. 3 Jahren sinkt das Nettoeinkommen ständig weiter.

Die Teuerungsrate steigt wesentlich schneller als die Einkommen. Der Effekt der dadurch entsteht ist natürlich fatal und muss langsam unterbunden werden. Die Angaben beruhen dem Bericht zufolge auf Zahlen aus dem Finanzministerium. Die Politik sagt aber ausdrücklich das der Wirtschaftsaufschwung auch zu den Endverbrauchern durchkommt. Warum merkt man selbst nur nichts davon? In 2004 konnte sich eine Familie aus den eigenen Finanzen, mit 2 Kinder pro Jahr noch 0,4 % mehr leisten, so nahm ihre Kaufkraft in den beiden Folgejahren um jeweils 1,1 Prozent und 2007 sogar um 1,3 Prozent ab.

Enorm gestiegen sind laut Statistiken die Preise für Gas, Wasser, Strom und auch Lebensmitteln.